1. Lies die Stellenanzeige zweimal
Lies die Anzeige einmal, um die Geschichte dahinter zu verstehen (welches Problem soll die neue Person lösen?), und dann noch einmal mit Textmarker für die konkreten Anforderungen: Tools, Methoden, Fachgebiete, Zertifikate und den Jobtitel selbst. Anforderungen, die doppelt oder gleich in den ersten Zeilen auftauchen, zählen am meisten.
2. Ordne jede Anforderung deiner Erfahrung zu
Such für jeden markierten Begriff heraus, wo er in deiner Erfahrung zutrifft. Erwähnst du etwas schon mit anderen Worten, übernimm die Formulierung der Anzeige. Hast du etwas gemacht, aber nie aufgeschrieben, ergänze es in dem Stichpunkt, zu dem es gehört. Und manches hast du schlicht nicht gemacht. Das lässt du weg.
3. Erst umstellen, dann umschreiben
- Pass den Jobtitel unter deinem Namen an die Stelle an, auf die du dich bewirbst, sofern er dich ehrlich beschreibt.
- Richte den ersten Satz deines Profils auf das Problem aus, für das dieses Team jemanden sucht.
- Sortiere die Stichpunkte jeder Station so um, dass der relevanteste oben steht.
- Setz die relevantesten Kenntnisse an den Anfang deiner Kenntnisliste.
4. Prüf die Übereinstimmung
Vergleiche die zentralen Begriffe der Anzeige mit deinem überarbeiteten Lebenslauf und zähl, wie viele jetzt darin vorkommen. Du brauchst nicht alle, sondern die, die den Kern der Stelle beschreiben. Das Anpassen in resume.art erledigt das in einem Schritt: Füge die Stellenanzeige oder ihren Link ein, und du siehst die Übereinstimmung vorher und nachher; jede geänderte Zeile ist markiert, damit du sie einzeln prüfen kannst.
5. Halte die Versionen auseinander
Speichere jede angepasste Version mit dem Namen des Unternehmens im Dateinamen („Alex-Morgan-Acme.pdf“). Ruft dann jemand aus dem Recruiting an, weißt du genau, welche Version dein Gegenüber vor sich hat.

